Gesundheitskolumne
Hautpflege bei Acne vulgaris oder gewöhnlicher Akne. Teil 2 von 3
Bela Efros, Apothekerin
Staggenborg-Apotheke im PLAZA, Buxtehude
erschienen 21. Juni 2010
Alle Akneformen sollten von Spezialisten(Hautärzten) behandelt werden. Die Behandlung besteht aus Antibiotika, Retinoide oder hormonhaltige Präparate. Sie sollte kontinuierlich und konsequent aufgetragen bzw. eingenommen werden.
Eine Diät spielt bei der Behandlung keine große Rolle. Rauchen und Stress können aber Entzündungsprozesse bei Akne verstärken.
Jede Pflege beginnt mit der Reinigung. Als Mittel haben sich Syndets, z.B.Dermowas und Sebamed Clearface Wasch-Syndet; aber auch Reinigungsgele, wie z.B. DermoPurifyer von Eucerin, Normaderm von Vichy , Cleanance von Avene oder Reinigungsschäume z. B Sebamed Clear face gut bewährt.
Diese entfernen überschüssigen Talg, Schmutz und Bakterien. Alkoholhaltige Mittel sollten nicht verwendet werden, weil sie die Haut zu stark austrocknen.
Reinigungscremes und Reinigungsmilch enthalten Fette, welche die Haut bei Akne schlecht verträgt, deswegen sollten diese nur bei Unverträglichkeiten von Syndets, Gelen und Schäume verwendet werden.
Nach der Reinigung sollten desinfizierende entzündungshemmende und anti-bakterielle Mittel verwendet werden. Hierfür werden entweder vom Arzt verschriebene Präparate oder Benzoylperoxid-haltige Präparate eingesetzt, welche man ohne Rezept in der Apotheke kaufen kann z.B. Aknefug Oxid mild Gel, Sanoxit oder Benzaknen. Diese werden nach der Reinigung, dünn auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen.
Am Anfang der Behandlung ist eine Verschlechterung des Erstzustandes möglich. Die gesamte Behandlungsdauer sollte 12 Wochen nicht überschreiten.
