Gesundheitskolumne
Rheuma und Arthrose (Teil 1)
Bettina Hoffmeister-Teichert, Apothekerin
Staggenborg-Apotheke im PLAZA, Buxtehude
erschienen 12. April 2010
Veränderungen des Speiseplans können einiges bewirken.
Schweineschmalz mag für viele Genießer ein Hochgenuss sein – aber wer unter Rheuma und entzündeten Gelenken leidet, sollte die Finger lieber davon lassen. Der Grund: Schmalz enthält große Mengen an Arachidonsäure. Für Menschen mit Gelenkerkrankungen wie Arthose oder reumatioder Arthritis ist ein Zuviel an dieser Substanz problematisch, denn aus Arachidonsäure werden im Körper Botenstoffe gebildet, die den Entzündungsprozess erst richtig anheizen. Die Folge: Die rheumabedingte Entzündung nimmt zu, was noch stärkere Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkung zur Folge haben kann.Nicht nur in Schweineschmalz steckt reichlich Arachidonsäure, die zu den Omega-6-Fettsäuren gehört. Auch andere tierische Lebensmittel wie fettes Fleisch, Wurst, Eigelb und Leber liefern größere Mengen Arachidonsäure . Während Arachidonsäure zu den Feinden rheumatisch entzündeter Gelenke zählt, genießen Omega-3-Fettsäuren einen guten Ruf: Denn sie können die Bildung körpereigener Entzündungsstoffe mindern. Reichlich stecken die essenziellen Fettsäuren in fettreichen Kaltwasserfischen wie Makrele und Lachs. Man sollte sich möglichst zweimal pro Woche eine Fischmahlzeit gönnen. Tipp: Wer keinen Fisch mag, kann alternativ zu Fischölkapseln greifen, um seinen Körper mit entzündungshemmenden Omega-3- Fettsäuren zu versorgen (z.B. Ameu ).Nicht nur Arachidonsäuren kann den Entzündungsprozess fördern, auch Freie Radikale zählen zu den Entzündungsmotoren. Wie sie diese in Schach halten können, erfahren sie im 2.Teil .
Schweineschmalz mag für viele Genießer ein Hochgenuss sein – aber wer unter Rheuma und entzündeten Gelenken leidet, sollte die Finger lieber davon lassen. Der Grund: Schmalz enthält große Mengen an Arachidonsäure. Für Menschen mit Gelenkerkrankungen wie Arthose oder reumatioder Arthritis ist ein Zuviel an dieser Substanz problematisch, denn aus Arachidonsäure werden im Körper Botenstoffe gebildet, die den Entzündungsprozess erst richtig anheizen. Die Folge: Die rheumabedingte Entzündung nimmt zu, was noch stärkere Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkung zur Folge haben kann.Nicht nur in Schweineschmalz steckt reichlich Arachidonsäure, die zu den Omega-6-Fettsäuren gehört. Auch andere tierische Lebensmittel wie fettes Fleisch, Wurst, Eigelb und Leber liefern größere Mengen Arachidonsäure . Während Arachidonsäure zu den Feinden rheumatisch entzündeter Gelenke zählt, genießen Omega-3-Fettsäuren einen guten Ruf: Denn sie können die Bildung körpereigener Entzündungsstoffe mindern. Reichlich stecken die essenziellen Fettsäuren in fettreichen Kaltwasserfischen wie Makrele und Lachs. Man sollte sich möglichst zweimal pro Woche eine Fischmahlzeit gönnen. Tipp: Wer keinen Fisch mag, kann alternativ zu Fischölkapseln greifen, um seinen Körper mit entzündungshemmenden Omega-3- Fettsäuren zu versorgen (z.B. Ameu ).Nicht nur Arachidonsäuren kann den Entzündungsprozess fördern, auch Freie Radikale zählen zu den Entzündungsmotoren. Wie sie diese in Schach halten können, erfahren sie im 2.Teil .
