Gesundheitskolumne
Auf den Patienten kommt es an (Teil 1)
Silke Bürger, Apothekerin
Staggenborg-Apotheke im Marktkauf, Prisdorf
erschienen 29. März 2010
Natürlich gibt es Fälle, in denen eine Arznei nicht vertragen wird und die Einnahme beendet werden muss. Dann gilt es, zusammen mit dem Arzt nach alternativen Möglichkeiten zu suchen.
Um die Compliance zu fördern, ist es hilfreich, wenn ein Patient über seine Erkrankung aufgeklärt ist und von der Wirksamkeit der Therapie überzeugt ist.
Medikamenteneinnahme sollte sich einfach und übersichtlich gestalten. Das dient der Sicherheit. Es gibt gute Systeme, um Tabletten vorzusortieren.
Für einen Tag oder eine Woche im Voraus.
Kombinationspräparate fördern die Compliance. Eine Einnahme anstelle von zwei oder drei. Das gleiche gilt für Medikamente in Retardform. Sie setzen einen Wirkstoff über längeren Zeitraum frei und reduzieren so die Einnahmehäufigkeit.
Als guter Patient beachten Sie natürlich den Einnahmezeitpunkt. Morgens oder abends, vor oder nach dem Essen. Und auch den nötigen Abstand zu weiteren Medikamenten.
Als guter Patient können Sie aktiv eine ärztlich verordnete Therapie unterstützen.
