Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, diese und viele andere Symptome gerade über einen längeren Zeitraum sind Hinweise auf eine Depression. Geschätzte vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen, viele unter Ihnen in regelmäßig wiederkehrenden Schüben. Dabei handelt es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung. Nicht immer ist eine Ursache für die Krankheit zu finden, oft ist jedoch ein schwerer Schicksalsschlag im Leben der Betroffenen der Grund für eine Depression. Gegen leichte bis hinzu mittelschweren Depressionen haben sich Arzneimittel aus Johanniskrautextrakten (Laif®, Jarsin®, Felis®) sehr gut bewährt. Diese bringen die bei Depressionen gestörte Informationsübertragung im Gehirn wieder ins Gleichgewicht. Die Wirkung tritt jedoch erst nach zehn bis vierzehn Tagen ein. Wer diese Präparate nimmt, sollte gerade im Sommer oder Skiurlaub auf einen guten Sonnenschutz achten, da diese Präparate die Empfindlichkeit der Haut gegen Sonnenbrand erhöhen. Wenn diese Präparate nach vier bis sechs Wochen nicht wirken oder eine schwere Depression vorliegt, muss auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.
Von Depressionen zu unterscheiden sind nervöse Unruhezustände, die meist auf einen Grund, wie eine bevorstehende Prüfung zurückzuführen sind und sich durch innere Erregung und Einschlafstörungen bemerkbar machen. Baldrianwurzel, Lavendelblüten, Passionsblumenkraut und Hopfenzapfen helfen einzeln oder in Kombinationspräparaten (Baldriparan®, Baldrian Dispert®, Kytta Sedativum® für den Tag) besser durch den Tag zu kommen. In höheren Dosierungen helfen diese pflanzlichen Arzneimittel auch bei Einschlafstörungen (Moradorm®, Baldriparan®, Baldrian Dispert® für die Nacht, Kytta Sedativum®), ganz ohne Abhängigkeitsgefahr.