Gesundheitskolumne
Homöopathie
Jan Philipp Paltins, Apotheker
Staggenborg-Apotheke im PLAZA, Buxtehude
erschienen 28. September 2009
Homöopathie befasst sich, wie jede medizinische Disziplin, mit den drei grundlegenden Themen: Krankheit, Heilmittel und Therapie. Anders als der schulmedizinisch allopathische („gegensinnige“- gegen einen best. Krankheitsverlauf gerichtete) Ansatz arbeitet sie aber mit Mitteln die gleichsinnig oder mittsinnig (griech. homoios) mit der Krankheit bzw. dem Patienten laufen. Diese Mittel sollen in ihrer Gänze, unpotenziert, die selben Symptome beim Menschen verursachen wie die Krankheit. Durch diesen mittsinnigen Einfluss werden krankhaft veränderte Körperfunktionen wieder auf ihr gewohntes Maß gebracht und der Kranke somit geheilt.
Dem Potenzieren (was nicht mit einer bloßen Verdünnung der Ausgangssubstanz gleichzusetzen ist) der Pharmaka wird dabei ein sehr großer Wert beigemessen. Je höher die Potenz desto wirksamer wird das Arzneimittel bzw. desto seltener wird es verabreicht.
Klassisch wird nach der Anamnese (der Untersuchung durch einen erfahrenen homöopathisch behandelnden Arzt oder Heilpraktiker) ein bis maximal zwei verschiedene Mittel ausgewählt, die dem Arzneimittelbild des Patienten entsprechen. Da die klassisch Homöopathische Therapie recht zeit- und arbeitsintensiv sein kann, haben sich diverse neuere Ansätze getrennt entwickelt.
Produkte wie z.B. Sinusitis Hevert® (bei Nasen- und Nebenhöhlenerkrankungen), Meditonsin® (allgemeine Erkältungsbeschwerden, Grippale Infekte) oder Ferrum Phosphoricum comp® sind sogenannte Komplexmittel. Verarbeitet werden hier niedrige Potenzen verschiedener Arzneimittel gleichzeitig um ein möglichst breites Arzneimittel – Patient Spektrum abzudecken.
Dieses bietet in der Selbstbehandlung die Möglichkeit, ohne eingehende Anamnese eine Therapie einzuleiten.
Eine gänzlich andere Mischform stellt die Kombination Homöopathischer Arzneien mit Phytopharmaka dar. Phytopharmaka („Urtinkturen“) sind Medikamente gemäß der schulmedizinischen Tradition.
Sie haben eine sofort Messbare Haupt- und manchmal auch Nebenwirkungen, sind sinngemäß also keine Homöopathika (zB. Echinacea comp.® von Maddaus). Gerade diese Mischungen bieten uns von Natur aus skeptischen Apothekern die Möglichkeit, eine Phyto-Therapie zu empfehlen und gleichzeitig den Nutzen einer homöopathischen Therapie „auf die Schnelle“ mitzuerhalten.
Dem Potenzieren (was nicht mit einer bloßen Verdünnung der Ausgangssubstanz gleichzusetzen ist) der Pharmaka wird dabei ein sehr großer Wert beigemessen. Je höher die Potenz desto wirksamer wird das Arzneimittel bzw. desto seltener wird es verabreicht.
Klassisch wird nach der Anamnese (der Untersuchung durch einen erfahrenen homöopathisch behandelnden Arzt oder Heilpraktiker) ein bis maximal zwei verschiedene Mittel ausgewählt, die dem Arzneimittelbild des Patienten entsprechen. Da die klassisch Homöopathische Therapie recht zeit- und arbeitsintensiv sein kann, haben sich diverse neuere Ansätze getrennt entwickelt.
Produkte wie z.B. Sinusitis Hevert® (bei Nasen- und Nebenhöhlenerkrankungen), Meditonsin® (allgemeine Erkältungsbeschwerden, Grippale Infekte) oder Ferrum Phosphoricum comp® sind sogenannte Komplexmittel. Verarbeitet werden hier niedrige Potenzen verschiedener Arzneimittel gleichzeitig um ein möglichst breites Arzneimittel – Patient Spektrum abzudecken.
Dieses bietet in der Selbstbehandlung die Möglichkeit, ohne eingehende Anamnese eine Therapie einzuleiten.
Eine gänzlich andere Mischform stellt die Kombination Homöopathischer Arzneien mit Phytopharmaka dar. Phytopharmaka („Urtinkturen“) sind Medikamente gemäß der schulmedizinischen Tradition.
Sie haben eine sofort Messbare Haupt- und manchmal auch Nebenwirkungen, sind sinngemäß also keine Homöopathika (zB. Echinacea comp.® von Maddaus). Gerade diese Mischungen bieten uns von Natur aus skeptischen Apothekern die Möglichkeit, eine Phyto-Therapie zu empfehlen und gleichzeitig den Nutzen einer homöopathischen Therapie „auf die Schnelle“ mitzuerhalten.
